Wie integriere ich Yoga in meinen Alltag?

Kennt ihr das? Man hat einen Vorsatz (spätestens zu Silvester) und schiebt ihn dann leider immer wieder vor sich her. Mir passiert das manchmal, bis ich schlussendlich genug davon habe und endlich mache.

Dasselbe können wir jetzt auch auf Yoga umlegen. Man weiß, dass Yoga einem gut tut, dass danach nicht nur der Körper, sondern auch der Geist erholt ist und idealerweise hat man auch schon ein Studio, eine Lehrerin gefunden (me, contact me!), der/die zu einem passt! Wenn nicht nur dieser innere Schweinehund wäre. Statt abends in die Stunde zu gehen, bleibt man halt dann trotzdem vorm Fernseher hängen oder trifft sich lieber mit Freunden.

Was mir damals gut geholfen hat in meinen Yogaanfängen war folgendes:

Ich hab mir eine Monatskarte geholt und weil die so teuer war, bin ich 3 Mal die Woche ins Yogastudio gegangen, damit sich das rentiert. Und irgendwann war es Normalität für mich. Wenn ich es dann nur 2 Mal geschafft hab, hab ich es vermisst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Für mich persönlich ist es schwierig, Yoga jeden Tag zu machen. Ich reise beruflich viel und außerdem bin ich so gestrickt, dass, wenn ich Dinge zu intensiv betreibe, die Lust daran verliere. Deshalb hab ich mir das Ziel gesteckt: 3 Mal in 7 Tagen machst du Yoga, ob im Studio, auf Reisen oder zuhause und dann zwar anständig und das volle Programm und nicht nur wischiwaschi. Mit diesem Vorsatz fahre ich seit Jahren schon gut. Ich hab die Lust daran nicht verloren und freue mich riesig auf meine Yogasessions, die ich auch dann mit viel Freude und Engagement ausübe. Denn ganz ehrlich: Was sind schon 180 min in 7 Tagen berechnet auf deine Lebenszeit? Nada.

Gerade wenn du noch relativ neu bist oder keine Vorerfahrung hast, würde ich dir raten, regelmäßig ins Yoga zu gehen. Wenn du es zeitlich nicht schaffst, dann geh einmal die Woche, aber dann das ganze Jahr über und du wirst merken, dass du große Erfolge erzielst. Yoga hat viel mit Disziplin zu tun. Das hört sich erstmal schlimm an, aber in Wirklichkeit besteht unser ganzes Leben doch aus Disziplin: wir stehen morgens auf um in die Arbeit zu gehen, wir essen regelmäßig, damit wir Kraft und Energie bekommen, wir bringen unsere Kinder in die Schule, damit sie was anständiges lernen. Eigentlich ist das auch schon Disziplin und dann auch gar nicht so schlimm, oder?

Das Bild ist übrigens in Südafrika im Urlaub entstanden, Chakrasana, das Rad, eine ganz tolle Rückwärtsbeuge, die viel Kraft erfordert. Wer weiß, vl kannst du es ja auch schon bald?

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